Freitag, 29. Juli 2011

Die ersten Tage

Das erste Mal wurde es bereits am Hamburger Flughafen spannend, weil mir angeblich ein Visum fehlte... Aber man entschied sich dann doch, mich fliegen zu lassen - puh!!! Und der nette Herr am Flughafen in Kapstadt hat mich dann auch tatsächlich durch die Passkontrolle gelassen - etwas mürrisch, aber immerhin. Ich bin da!
Und dann ging es los: eine aufgelöste Lulu holte uns mit ziemlich kleinem Corsa und nur 2 funktionierenden Türen ab und bekam fast einen Nervenzusammenbruch als sie unser Gepäck sah ;-). Passte mit ein bisschen guten Willen aber alles rein und so haben wir binnen kürzester Zeit mein neues Zimmer kennengelernt, ein Auto gemietet, eine neue Handynummer bekommen, alles nötige eingekauft und meine neuen Mitbewohner kennengelernt: Ein lustiger bunter Haufen aus Franzosen, Engländern, Deutschen und einer Kanadierin.
Am Dienstag haben wir dann den ersten Trip mit unserem neuen Auto gemacht. Herrje, hier bekommt Links und rechts wieder eine ganz besondere Bedeutung - gerade beim Straße überqueren zu Fuß. Und beim Autofahren denkt man nur zu oft es kommen einem lauter Geisterfahrer entgegen, strange!
Der Weg führte uns zum Cape of good Hope. Wahnsinnig schön, gerade die Küstenstraße dorthin. Und den ganzen Nachmittag beschäftigte uns die Frage: was sind gefährliche Baboons, die man nicht füttern soll. Jetzt wissen wir es: Paviane, die an der Straße sitzen und so gar nicht gefährlich aussehen wenn sie ihre Babys im Arm halten. Aber der Schein trügt vermutlich...
Heute waren wir in Downtown und in der Waterfront (die ziemlich ähnlich zu unserer ist, nur sehr viel nobler). Hier wohnen die Reichen und haben ihre Yacht direkt vor der Haustür geparkt. Die Schere zwischen Arm und Reich ist gewaltig und man hat das Gefühl, dass das Gleichgewicht zwischen weißen und coloureds noch lange nicht hergestellt ist.
Spannend ist, dass im Gegensatz zur Service-Wüste Deutschland, hier eine unheimliche Gastfreundschaft, Lebensfreude und Freundlichkeit anzutreffen ist. Die Leute lachen Dich an, tanzen hinterm Tresen und freuen sich ihres Lebens - zumindest ist das mein erster Eindruck. Und wo es bei uns zu wenig Personal gibt und man Verkäufern eher hinterher rennen muss, scheint es hier, als stehen sich die Leute zum Teil auf den Füßen.
Bis jetzt bin ich wirklich sehr begeistert von dieser Stadt und freue mich auf die nächste Zeit hier.

Sonntag, 24. Juli 2011

Immer noch zu Hause...

... Aber morgen ist es soweit, und ja - ich bin furchtbar abgeregt... Vorab hier noch ein paar Fotos von der Abschiedsparty. Mit dem hübschen neuen Sektmuster auf unserer Küchentapete. Danke lieber Axel, dass Du so fleißig den Auslöser gedrückt hast. Aber wo sind all die anderen Menschen, die da waren? ;-) Ich habe mich auf jeden Fall riesig gefreut, Euch nochmal um mich zu haben und freue mich schon auf Weihnachten mit allen unterm Tannenbaum. Bis bald!