Dienstag, 30. August 2011
Heut geht's um die Wurst
... oder besser gesagt, um Fleisch allgemein. Denn Nils und Antje hatten ihren letzten Tag in Südafrika und da wollte ich ihnen doch wenigstens einmal ein richtiges Braai zeigen. Also ab nach Guguletu zum Mzoli's! Wahnsinn, was dort an Fleisch über die Theke geht. In ganzen Kübeln wird dort das Fleisch zum Braai-Meister getragen. Und später wird direkt aus der Schüssel gegessen, natürlich mit den Händen. Nein nein, keine Angst - ich bin immer noch fleischlos glücklich. Aber es war schon merkwürdig, grad so viele Fleisch-Fotos zu bearbeiten...
Sonntag, 28. August 2011
The early bird catches the worm...
Nach einer durchfeierten Nacht auf der Longstreet in der Zula-Bar (hier spielen sie rockige, toll tanzbare Musik und oft Konzerte), bin ich am Samstag morgen tatsächlich Richtung Signal Hill gelaufen und hab die morgendliche Aussicht über Kapstadt genossen. Die Anmeldung für den Halbmarathon im Oktober steht, nun ist also wieder etwas Disziplin gefordert...
Samstag, 20. August 2011
Zu Besuch bei den Walen
Der Tag heute war Balsam für die Seele - es tat gut mal aus der Stadt zu kommen, die auf Dauer manchmal erdrücken kann. Hermanus ist ein Ort direkt an der Küste, von der man direkt die Wale beobachten kann. Schon vom Auto aus haben wir den ersten Wal sich In der Bucht tummeln sehen. Auf dem Schiff sind wir ihnen dann noch näher gekommen und wir kamen sogar in den Genuss, einen Blick ins Schlafzimmer zweier Wale zu werfen... Bei diesen ca. 18 Meter langen Tieren bekommt man schon Gänsehaut, wenn man sie live sieht...


Sonntag, 14. August 2011
Überbrückungskabel auf englisch = Jumper cable
Kaum fahre ich in Kapstadt sicher im Linksverkehr, lasse ich prompt bei meinem Auto das Licht über Stunden brennen. Herzlich Willkommen, nun ist auch mein schusseliges ich in Kapstadt angekommen... Aber man muss sich ja nur zu helfen wissen und so hat uns ein netter Taxifahrer aus der Patsche geholfen, naja bei 3 blonden Mädels ;-).
Dienstag, 9. August 2011
Robben Island - die Gefängnisinsel für politische Gefangene
Hiermit möchte ich den Bericht beginnen, denn der Besuch auf Robben Island war beeindruckend. Ein ehemaliger Gefangener macht die Gefängnisführung zu einem sehr fesselnden Moment und bringt die Stimmung, die dort geherrscht haben muss, wohl am Besten rüber. Auf dieser Insel wurde Nelson Mandela 18 Jahre lang gefangen gehalten und ihm ist es zu verdanken, dass den Gefangenen später erlaubt wurde, in dem Gefängnis Sport zu treiben und zu studieren, weshalb auch von Mandela University gesprochen wird. Bewundernswert und konsequent ist, dass er die zwischenzeitige Freilassung abgelehnt hat, da sie an die Bedingung geknüpft war, seine politische Gesinnung zu ändern. Heute wohnen auf der Insel noch 100 Leute, die alle für das Museum arbeiten. Ansonsten wirkt die Insel recht ausgestorben, während sie noch im 2.Weltkrieg als militärischer Stützpunkt genutzt wurde. Die Häuser der dort ansässigen Soldaten sind allerdings nur noch Ruinen.
Dienstag, 2. August 2011
Pecha Kucha, Braai und so...
Hier gibt es soviel neues zu entdecken und natürlich habe ich inzwischen auch angefangen zu arbeiten. Aber am Sonntag waren wir erstmal in einem Township, in Guguletu zum Braai, also zum Grillen. Das hat hier eine besondere Bedeutung und gehört zum Leben in Südafrika dazu... Und ich merke, dass das "Vegetarier sein" hier eine besondere Herausforderung wird denn im Mzoli's kauft sich jeder sein rohes Fleisch und lässt es dann beim "Grillmeister" grillen. Da kann ich schlecht mit meinen Gemüsespießen ankommen, der hätte mich für verrückt erklärt während auf dem Grill Strauß, Schafskopf und Ähnliches brutzelt. Unglaublich, was am Sonntag für eine Party steigen kann: ein riesen Zelt, dass aus allen Nähten platzt mit DJ und jeder Menge Bier (aber gut, dass hier ab Samstag Nachmittag in den Supermärkten kein Alkohol mehr verkauft werden darf um den übermäßigen Alkoholkonsum zu vermeiden ;-).
Es war auf jeden Fall ein Highlight und wir waren bestimmt nicht das letzte Mal dort, auch wenn sich die Unsicherheit und Skepsis gegenüber der fremden Kultur und bezüglich der Kriminalität nicht ganz verbergen lässt und der Rückweg etwas ungewöhnlich da wir bis jetzt nicht genau wissen, ob wir mit einem Taxi oder einem Privatmann zurückgekommen sind (mit zu vielen Menschen in zu kleinem Auto).
Es war auf jeden Fall ein Highlight und wir waren bestimmt nicht das letzte Mal dort, auch wenn sich die Unsicherheit und Skepsis gegenüber der fremden Kultur und bezüglich der Kriminalität nicht ganz verbergen lässt und der Rückweg etwas ungewöhnlich da wir bis jetzt nicht genau wissen, ob wir mit einem Taxi oder einem Privatmann zurückgekommen sind (mit zu vielen Menschen in zu kleinem Auto).
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