Dienstag, 2. August 2011

Pecha Kucha, Braai und so...

Hier gibt es soviel neues zu entdecken und natürlich habe ich inzwischen auch angefangen zu arbeiten. Aber am Sonntag waren wir erstmal in einem Township, in Guguletu zum Braai, also zum Grillen. Das hat hier eine besondere Bedeutung und gehört zum Leben in Südafrika dazu... Und ich merke, dass das "Vegetarier sein" hier eine besondere Herausforderung wird denn im Mzoli's kauft sich jeder sein rohes Fleisch und lässt es dann beim "Grillmeister" grillen. Da kann ich schlecht mit meinen Gemüsespießen ankommen, der hätte mich für verrückt erklärt während auf dem Grill Strauß, Schafskopf und Ähnliches brutzelt. Unglaublich, was am Sonntag für eine Party steigen kann: ein riesen Zelt, dass aus allen Nähten platzt mit DJ und jeder Menge Bier (aber gut, dass hier ab Samstag Nachmittag in den Supermärkten kein Alkohol mehr verkauft werden darf um den übermäßigen Alkoholkonsum zu vermeiden ;-).
Es war auf jeden Fall ein Highlight und wir waren bestimmt nicht das letzte Mal dort, auch wenn sich die Unsicherheit und Skepsis gegenüber der fremden Kultur und bezüglich der Kriminalität nicht ganz verbergen lässt und der Rückweg etwas ungewöhnlich da wir bis jetzt nicht genau wissen, ob wir mit einem Taxi oder einem Privatmann zurückgekommen sind (mit zu vielen Menschen in zu kleinem Auto).

Und die Arbeit schmeckt... Ich habe schnell Freundschaft mit den sehr netten Menschen geschlossen, die auf dem Weg zu meiner Arbeit wohnen. Sie freuen sich über Nahrung und Kleidung, die wir nicht mehr tragen und strahlen einen morgens an, wenn man ihnen entgegen kommt.
Ähnliches kann ich von meinen Kollegen sagen: wir sind ein junges Team und die Atmosphäre ist sehr gut. Ich habe meine ersten Newsletter erstellt und der eine oder andere wird sicher demnächst von mir Post erhalten. Ich werde sogar versorgt mit Frühstück und Mittag und wer mich über Skype erreichen möchte, kann das sogar tagsüber tun.

Heute Abend waren wir zum Pecha Kucha,es erinnert mich ein bisschen an Poetry Slam. Aber hier stehen eher Designer, Lebenskünstler und Fotografen auf der Bühne, die für 20 Slides insgesamt 6:40 Minuten haben, um diese zu präsentieren. Warum verwenden wir nicht Hanf statt Baumwolle obwohl es viel umweltschonender hergestellt werden kann? Dies war z.B. eines der sehr eindrucksvoll präsentierten Themen. Und auch der Laden in dem das Ganze stattfand war unheimlich nett - eine Mischung aus dem Tower und dem Lagerhaus, also ein bisschen Heimat.

Hier kommen jetzt noch ein paar Bilder vom Blouberg Strand (wir hatten übrigens 25 Grad und Sonne), vom Braai in Guguletu und der gestrigen Abschiedsparty in unserer WG denn Naima reist morgen zurück nach Frankreich.

































































































































































































2 Kommentare:

  1. Wunderschöne erste Eindrücke! Lass es Dir dort gut gehen und pass auf Dich auf! Drück Dich!

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  2. Hast du denn dann irgendwas anderes bekommen? Oder bist du etwa dem wundervollen Fleisch erlegen?! ;)

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