Sonntag, 13. November 2011

Kleines Weinparadies

Nun habe ich mich - trotz Julias erschütternder Recherche zu den Weinfarmen in Stellenbosch - mit den Mädels doch dazu entschlossen, eine Weintour durch Stellenbosch und Umgebung zu machen. In der Hoffnung, die "richtigen und sozial verantwortungsbewussten" Güter erwischt zu haben. Doch woher weiß man das? Eine offene Kommunikation zum Thema Arbeitsbedingungen auf den Farmen und die Verwendung von Gütesiegeln ist hier leider noch nicht weit entwickelt.




Ich muss sagen, dass mich dieses kleine Fleckchen Erde schon fasziniert hat. Auf diesen Farmen hat man den Eindruck einer heilen Welt und das Ganze hat etwas paradiesisches. Kaum zu glauben, dass wenige km weiter die Menschen in Shaks leben und von dem Käse und Wein dort nur träumen können... Und das eine Familie so einen Reichtum und so riesige Flächen Land besitzen kann.

























Auch wenn wir diesen Ausflug sehr genossen haben weil es einfach immer wieder gut tut, aus der Stadt herauszukommen, bleibt doch ein komisches Gefühl bestehen und die Ungerechtigkeit, die hier herrscht, macht nachdenklich! Vor allen eine Antwort auf die Frage zu finden, wie man es schaffen will, diese Ungerechtigkeit in den Griff zu bekommen... Und ob man sie überhaupt in den Griff bekommen will?!?

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